Tschüss Stress. Auf die Matte, fertig Yoga. Wie du vom Kopf in den Körper kommst.

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Jeder macht heutzutage Yoga und dieser Hype hört gar nicht mehr auf. Alle reden davon, dass du gelassener wirst, ruhiger und entspannter. Das Leben ist schön und alles fließt so harmonisch dahin. Die Kinder nerven nicht und der Ehemann liest dir jeden Wunsch von den Augen ab.

Eben ganz OM. OM. OM. Dich bringt absolut nichts mehr aus der Ruhe.

Zumindest für den Moment.

Und gerade hast du noch gedacht, was für ein toller Sport und dann wusch…

… dann überrollt dich der Alltag, die Kinder, der ganze Stress knallt dir wieder vor die Füße. 10.000 neue Gedanken, was noch zu erledigen ist und du wünschst dich auf die Matte zurück. In einem Augenblick war alles so harmonisch und friedlich und auf einmal tobt das Leben wieder an dir vorbei.

OM. OM. Und du denkst: Ich will wieder auf die Yogamatte.

Herzlich Willkommen im Alltag von so vielen Menschen.

Jetzt möchte ich hier an dieser Stelle einmal aufklären.

Yoga ist gar kein Sport.

Das wird gut und gerne verwechselt, besonders hier in den westlichen Gefilden. Was sehr schade ist, denn Yoga kann viel mehr. Nämlich dein Leben absolut bereichern auch über die Matte hinaus.

Zuallererst wollen wir einmal aufklären, was Yoga ist. Aber in der Mini Kurzfassung. An anderer Stelle, werde ich dazu noch einmal einen Blogartikel schreiben.

Yoga wird definiert als eine philosophische Lehre, in der ganzheitlich betrachtet, Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden kann. Hierfür werden körperliche und auch mentale Übungen genutzt, wie z.B. Ausführung von Asanas, Atemübungen, Meditation.

Wichtigster Punkt.

Wir bringen die Gedanken zur Ruhe und kommen vom Kopf in den Körper.

In unserer schnelllebigen Zeit, leben wir nun mal die meiste Zeit im Kopf bzw. vom Hals aufwärts. Wir schmieden Pläne, machen uns Gedanken über die Zukunft, ärgern uns vielleicht immer noch über längst vergangene Ereignisse oder über den Autofahrer, die Kassiererin, den Nachbarn, der wieder nicht gegrüßt hat. Wir rennen von hier nach da, atmen zu flach. Unsere Zellen und unser Gehirn werden nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Immer höher, schneller, weiter. Kaum gönnen wir uns eine Pause. Schauen ins Handy während wir essen, telefonieren während wir den Geschirrspüler einräumen, schlafen auf dem Sofa vor Erschöpfung und mit Netflix ein. Das lässt sich weiterführen ohne Ende. Das ist ein Dilemma und es führt in der Regel über kurz oder lang dazu, dass viele den Boden unter den Füßen verlieren, Stress, Burnout, Schlafmangel, Gereiztheit, Überforderung mit allem und jeden. Wir sind im Dauer-anspannungs-modus.

Was kannst du jetzt also tun, um aus dem Kopf in den Körper zurückzukommen, wenn du gerade keinen Yoga Kurs besuchst?

#Rezept 1 Atme, Atme, Atme

und zwar richtig schön tief einatmen, lang wieder ausatmen. Am Besten schließt du noch deine Augen. Das bewusste Atmen bringt dich sofort wieder in diesen Moment zurück. Hier wo das Leben auch stattfindet. Der Atem ist unser wichtigstes Werkzeug und meist bemerken wir es nicht einmal, weil unser Körper für uns atmet. Ja du hast richtig gehört. Unser wundervoller Körper atmet für uns, du brauchst dich den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht darum zu kümmern. Aber wenn du Schnappatmung hast und deine Nerven blank liegen, dann solltest du eine Wahl treffen.

Du darfst ausrasten, schlechte Laune bekommen und dich ärgern und dir damit letztendlich noch mehr schaden oder du fängst damit an, innezuhalten und dir deines ATEMS BEWUSST ZU WERDEN. Du bemerkst jeden Atemzug.

Innerlich sagst du dir: Ich bemerke, wie ich einatme. Ich bemerke, wie ich ausatme.

Und das machst du so lange, bis du etwas ruhiger wirst. Meist reichen schon so 10 bewusste Atemzüge. Und dann reagierst du meist schon anders auf deine Außenwelt.

#Rezept 2 Verwurzle dich über die Füße in den Boden

Ist klar. Falls du jetzt denkst, das sind wieder so spirituelle Dinge, sich verwurzeln. Ja das hast du vollkommen recht. Wer sich mit Yoga und der dahinterliegenden Philosophie auseinandersetzt, wird sich früher oder später auch mit Spiritualität auseinandersetzen. Der eine mehr und der andere weniger. Jeder in seinem Maße.

Ok ich komme mal auf den Punkt.

Du stehst mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Wenn möglich barfuß und ohne Socken. Du spürst deinen Atem. Dann atmest du tief ein und mit der nächsten Ausatmung stellst du dir vor, wie du mit deinem Bewusstsein durch deinen Körper nach unten fährst (stell dir vor du bist in einem kleinem Minifahrstuhl). Dann trittst du durch deine Füße aus in die Erde hinein und fährst immer tiefer hinunter. Bis du irgendwann im Zentrum der Erde ankommst. Dort darfst du einmal austeigen aus deinem Fahrstuhl. Du bist umgeben von einer rot braunen schimmernden Energie und du atmest dich damit ein und füllst deinen gesamten Körper mit dieser Erdenergie. Wenn du genug hast, steigst du wieder in deinen Fahrstuhl ein und fährst zurück in deinen Körper. Atmest noch einmal tief ein und aus und kommst wieder an im hier und jetzt.

Diese kleine Mini Visualisierung hat einen enormen Effekt auf deinen Körper. Du bekommst nicht nur einen Energieschub, sondern bist auch wieder geerdeter, stabiler und fühlst dich sicherer.

#Rezept 3 Leg dich auf den Boden

Am Besten auf die Yogamatte. Im Sommer auch gern auf die grüne Wiese. Das erdet total.

Schließe deine Augen und lege eine Hand auf deinen Bauch. Die andere Hand auf dein Herz. Nimm deinen Körper auf dem Untergrund war und dann wandere in deiner Vorstellung einmal durch den Körper, vom Kopf angefangen bis hinunter zu den Zehen. Nimm dabei jede Körperempfindung, jede Anspannung wahr. Mit jeder Ausatmung lässt du die Spannung in den Boden sinken. Du fühlst dich verbunden mit deinem Körper, schon allein deswegen, weil du ihn auf dem Boden spürst und ihn mit deinen Händen berührst. Ein sogenannter Body Scan hilft dir, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Danach sieht die Welt schon wieder ein ganzes Stück schöner aus.

Es gibt noch so viele schöne weitere Rezepte, um sich mit dem Körper zu verbinden. Das Beste ist eh eine kleine Yogapraxis zu machen. Da fließen solche oder ähnliche Übungen auf jeden Fall mit ein.

Wenn du jetzt sagst, ich möchte auch vom Kopf wieder in den Körper kommen, mich mal wieder spüren, Zeit für mich finden, den Alltag mal draußen lassen und die Vorzüge von Yoga kennenlernen, dann komm doch mal mit mir auf die Matte.

Yoga mit Carina. In meinen Yogakursen geht es nur um dich. Yoga ist für jeden da und so schließe ich heute mit einem wundervollen Zitat von Yoga-Guru Krishnamacharya. „Jeder Mensch kann Yoga üben, solange er atmen kann.“

Du bist willkommen genauso, wie du bist.

Fühl dich umarmt

aus meinem Herz in dein Herz

Namasté

Carina

Meine Lieblingsprodukte für meine Yogapraxis *

Lotuscrafts Naturkautschuk Yogamatte OEKO – rutschfest – 100% natürlich & ökologisch – Profi Matte für Yoga & Pilates – ideal für dynamische Yogastile [180 x 61 x 0,4 cm]

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Empfehlung zum Thema Atmung*

Breath – Atem: Neues Wissen über die vergessene Kunst des Atmens | Über das richtige Atmen und Atemtechniken

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